Fischereiverein Delmenhorst e.V. von 1896
Fischereiverein Delmenhorst e.V. von 1896

Gewässerordnung 2017

Gewässerordnung 2017
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Gewässerordnung 2017

 

 

Die Gewässerordnung gibt eine Übersicht über die vereinseigenen und die vom Fischereiverein Delmenhorst e. V. von 1896 gepachteten Gewässer und Bestimmungen zur Ausübung der Fischerei und des Fischereirechts.

 

Die Fischereierlaubnis für das laufende Jahr ergänzt die Gewässerordnung und gibt den jeweils aktuellen Stand wieder.

 

Es ist die Pflicht einer / eines jeden Anglerin / Anglers, stets zum Schutz der Natur und Kreatur zu handeln.

 

Kenn-Nr.

Gewässer

Kenn-Nr.

Gewässer

10

Annenriede (ab Eisenbahnlinie)

25

Rhienschlot

11

Äußere Graft

26

Uhlenbrooker Fleet

12

Stickgraser Bäke

27

Varreler Bäke (ab Eisenbahnbrücke)

13

Delme (ab Betonbrücke
Wiggersloh Richtung Ochtum) (Schongebiete beachten)

28

Welse (ab Quelle)

(Schongebiet beachten)

14

Delmegrundsee (Mili)

29

Wolleparksee I
Wolleparksee II (Schongebiet)

15

Dreiecksee

30

Wollbrook-Siel

16

Heidbäke (ab Eisenbahn-brücke bis Pultern)

31

Aue (Hasbergen)

17

Heidkruger Bäke (ab Bremer Straße)

32

Gastgewässer(Pultern, Varreler Bäke bis Eisenbahnbrücke und ein Teil der Ochtum)

18

Hoyersgraben

34

Kiekutsee (Vereinseigentum)

19

Hasportsee

35

Hemmelsberger See

(Vereinseigentum / Schongebiete beachten)

20

Innere Graft

36    

Ochtum-Altarm

21

Karpfenteich

37

Moorgraben, Kamerner Bäke, Schierbroker Bäke, Hahlbäke, Randgraben, Außentief, Wasserzug „F“, Ahnbäke, Wasserzug Deichhäuser Heide

22

Ochtum (ab ca. 300m von der Brookhuchtinger Landstraße)

38 

 Dingstedter See (Vereinseigentum)

 

 

Schonzeiten und Mindestmaße

 

Flusskrebs und Flussneunauge sind ganzjährig geschützt

 

a) In allen Gewässern

 

Fischarten

Schonzeiten

Mindestmaße

Bach- und Regebogenforelle

v. 15. Okt. – 31. Mrz.

30 cm

Maräne

v. 15. Okt. – 31. Dez.

30 cm

Meerforelle

v. 15. Okt. – 31. Mrz.

50 cm

Lachs

v. 15. Okt. – 31. Mrz.

60 cm

Äsche

       v. 01. Mrz. – 15. Mai

                   35 cm

Hecht

v. 01. Jan. – 30. Apr.

60 cm

Wels

keine

50 cm

Zander

v. 01. Jan. – 30. Apr.

50 cm

Aal

keine

45 cm

Quappe

keine

35 cm

Döbel, Aland

keine

30 cm

Barsch

keine

20 cm

Karpfen

keine

40 cm

Schleie

keine

30 cm

Rapfen

keine

40 cm

 

b) Tidegewässer

 

- Ochtum von der Mündung bis zum Ahlerstau (Köhlerstau),

- Delme von der Hasberger Mühle bis zur Einmündung in die Ochtum,

- Varreler Bäke von der Eisenbahnbrücke Bremen Delmenhorst bis zur Einmündung in die Ochtum

 

 

 

Sonderbestimmungen

 

- Wolleparksee II und die Delme von der Fußgängerzone bis zur Außengraft, die kleine  Delme in Holzkamp und die Welse von der Brücke Habbrügge bis zur BAB 28 sind

  ganzjährig gesperrte Schongebiete,

- am Hemmelsberger See sind die drei Biotope und der Uferbereich zwischen den

  Biotopen ganzjährig gesperrt, da es sich um Fischereischon- und Laichgebiete

   handelt,

andere Schongebiete sind beschildert,

- die Ufer der Ochtum oberhalb des Ahlerstaus (Köhlerstau) in Richtung

  Bremen bis ca. 300m vor der Straßenbrücke Brookhuchtinger Landstaße (danach folgt

  Privatgebiet), dürfen während der Brut- und Setzzeit vom 01. April bis 31. Juli nicht

  betreten werden,

- an Fischtreppen und Schleusen darf 25m davor und danach nicht

  geangelt werden, gleiches gilt für das Senken (nur in Tidegewässern)

- der Deich am Hasenbürener Umdeich darf nicht mit dem Wagen befahren

  werden, geparkt werden darf nur am Rand der Straße, wenn dort keine Grünfläche ist.

- das Betreten des Gelände am Hemmelsberger See ist ab sofort nur noch Mitgliedern des

  FV Delmenhorst sowie Gastkarteninhabern, deren Lebenspartnern / -innen und deren

  minderjährigen Kindern gestattet.

- Badende Personen sind aus Haftungsgründen bei Antreffen in vereinseigenen

  Gewässern des Wassers zu verweisen.

- Das Befahren der  Gewässergrundstücke mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art ist verboten

  (Ausnahmen: Hemmelsberger See und Parkplatz am Kiekutsee)

- Während der Raubfischschonzeit (Hecht, Zander) sind die Spinnfischerei und das

  Angeln mit einem Köderfisch einschl. Fischfetzen) in allen Vereinsgewässern

  untersagt.

- Brassen sind im Ochtum-Altarm 2017 geschützt und dürfen nicht entnommen

 werden  (Populationsschutz).

 

 

 

Fanggeräte

 

Drei Handangeln (Ruten mit reinem Futterkorb, Echolot usw. im Gewässer gelten ebenfalls als Handangel) mit je einem Haken (Drilling gilt als ein Haken) und beliebiger Köderung sind ebenso erlaubt wie künstliche oder natürliche Köder mit mehreren Haken (z. B. Wobbler mit drei Drillingen oder toter Köderfisch mit zusätzlichem Drilling) aber nur je einer Anbissstelle.

 

Wird eine Piere eingesetzt, dürfen sich keine weiteren Fanggeräte im Wasser befinden.

 

Salmoniden, Hechte, Zander, Karpfen und Schwarzmeergrundeln sowie durch die Niedersächsische Binnenfischereiordnung ganzjährig geschützte Arten dürfen nicht als Köder verwendet werden. Gefangene Schwarzmeergrundeln dürfen nicht zurückgesetzt werden.

 

Keine zum Fangen ausgelegte Angelrute darf ohne Aufsicht bleiben! Die beiden äußeren Angelruten dürfen nicht mehr als 20m auseinander liegen.

 

Wer Aalkörbe auslegen möchte, darf dies nur im Tidegewässer (s. oben) und benötigt hierzu eine Sondererlaubnis.

 

 

Andere gesetzlich erlaubte Fangeräte und Fangtechniken dürfen zur Ausübung der Fischerei in den Vereinsgewässern nur mit schriftlicher Zustimmung des Vorstands eingesetzt werden.

 

 

Fanglisten

 

Jedes Mitglied hat eine Jahresfangliste zu führen, diese ist persönlich oder per E-Mail bis zum 31. Dezember ausgefüllt zurückzugeben. Dies gilt auch für Fehlanzeigen.

 

Wer die Abgabe der Jahresfangliste versäumt (auch Fehlanzeigen), zahlt gem. § 9 Abs. 2 der Satzung einen zusätzlichen Beitrag.

 

Alle Jahresfanglisten geben einen Gesamtüberblick über die Fischereientwicklung in den Vereinsgewässern. Die Gesamtstatistik liegt für unsere Mitglieder in der Geschäftsstelle zur Einsicht aus.

 

 

Fanglimit

 

Pro Mitglied und Tag dürfen insgesamt nur drei Fische folgender Arten mitgenommen werden:

Salmoniden und / oder Hecht und / oder Zander und / oder Karpfen und / oder Schleie und / oder Lachs und / oder Meerforelle. 

Beispiel: 1 Hecht und 2 Karpfen = 3 Fische, danach ist das Fischen auf diese Arten einzustellen.

 

 

 

Gastgewässer

 

In den Gewässern des SFV Bremen-Stuhr e. V. (s. Kenn-Nr. 32) dürfen unsere Mitglieder nur zu den Bedingungen der Gewässerordnung vom SFV Bremen-Stuhr e.V fischen.

Gewässerordnung SFV Bremen-Stuhr:

 

 

 

 Allgemeine Bestimmungen

 

- Fischereiberechtigt ist nur das Vereinsmitglied, dass den Jahresbeitrag des laufenden Kalenderjahres bezahlt hat und im Besitz der erforderlichen Ausweispapiere ist.

- Die Gewässerordnung wird mit dem Ältestenrat beraten und einvernehmlich zwischen dem 1. Gewässerwart / seinem Stellvertreter und dem 1. Vorsitzenden / einem stellvertretenden Vorsitzenden aufgestellt.

- An allen Gewässern sind maximal 2 Liter Trockenanfütterungsmittel erlaubt, an der Fließochtum 4 Liter.

- Die Vorstandsmitglieder und die Fischereiaufseher sind verpflichtet, die Einhaltung dieser Gewässerordnung im Interesse aller Mitglieder des Fischereivereins Delmenhorst e. V. von 1896 durch Kontrollen an den Vereinsgewässern zu überwachen.

- Es ist die kameradschaftliche Pflicht, Vereinsmitgliedern, die sich als solche ausweisen, die erforderlichen Fischereipapiere (Sportfischerpass mit gültiger Jahresmarke und den unterschriebenen Fischerei-Erlaubnisschein) zur Einsicht vorzuzeigen.

- Der Angler ist verpflichtet, folgende Gegenstände bei Ausübung der Fischerei griffbereit zu haben: Kescher, Zentimetermaß, Hakenlöser, Messer und Schlagholz (oder ähnliches).

- Vor und nach dem Angeln hat der Angelplatz sauber auszusehen. Der Angler ist verpflichtet, vor und nach dem Fischen den an seinem Angelplatz herumliegenden Unrat einzusammeln und mitzunehmen.

 

Anhang

 

Mitglieder des Fischereivereins können nach persönlicher Anhörung und den Beschluss

des Ältestenrats bei folgenden beispielhaften Verstößen:

 

a) gem. § 6 der Satzung die Mitgliedschaft verlieren, wenn sie

                    1. sich vereinswidrig verhalten,

                    2. aus den Gewässern gefangene Fische verkaufen,

                    3. gegen Grundsätze des Natur- und Tierschutzes verstoßen, hierzu zählt alles,

                        was aufgrund der Ortssatzung einer Gemeinde oder von Staat wegen unter

                        Tierschutz oder Landschaftsschutz steht,

                    4. den Jahresbeitrag gem. § 9 Abs. 1 der Satzung nicht ordnungsgemäß und /

                        oder nicht vollständig bis zum 31. März des laufenden Geschäftsjahres

                        entrichtet haben.

 

b) mit einer Sperre aller Fischereirechte auf Zeit belangt werden, wenn

                    1. bei Ausübung der Fischereirechte keine ordnungsgemäßen Fischereipapiere

          (s. Allg. Bestimmungen) zur Einsicht vorgezeigt werden können,

                    2. unerlaubte Fanggeräte benutzt und / oder Mindestmaße nicht einhalten

                        werden,

                    3. sie Schonzeiten und / oder Gewässersperrungen, Schon- / Laichgebiete

missachten.

 

 

 

Das Fischereirecht eines Mitglieds ruht solange, bis der Sachverhalt geklärt ist, wenn

- ein Verstoß gegen die Gewässerordnung / Fischereierlaubnis festgestellt wird und das

  Mitglied der Aufforderung, persönlich vor dem Ältestenrat zu erscheinen nicht

  nachkommt,

- der Fischerei-Erlaubnisschein vom Fischereiaufseher / Vorstandsmitglied wegen

   groben Verstoßes gegen die Gewässerordnung eingezogen wurde.

 

 

Der Vorstand ist verpflichtet, nach Bekanntwerden eines Verstoßes gegen die Gewässerordnung / Fischereierlaubnis innerhalb von 4 Wochen den Ältestenrat einzuberufen und das Mitglied zu diesem Termin zu laden. Wird der Anhörungstermin nicht wahrgenommen, oder fehlt das Mitglied unentschuldigt, so kann der Ältestenrat aufgrund des Sachverhalts auch in Abwesenheit des Mitglieds einen Beschluss fassen, der dem Mitglied innerhalb von 14 Tagen per Einschreiben mitzuteilen ist. Gegen diese Entscheidung des Ältestenrats gilt eine Widerspruchsfrist von 7 Tagen, beginnend mit dem Tag der Bekanntgabe.

Sollte ein Widerspruch erfolgen, so berät sich der Ältestenrat mit dem 1. Vorsitzenden / stellvertretenden Vorsitzenden und fällt innerhalb von 4 Wochen nach Eingang des Widerspruchs einen endgültigen Beschluss. Gegen diesen endgültigen Beschluss kann kein Widerspruch erhoben werden.

Der Gerichtsstand ist Delmenhorst.

 

 

Diese Gewässerordnung löst die Gewässerordnung vom 01. März 2016 ab.

 

 

 

Delmenhorst, den 01. März 2017

  

Detlef Roß          1. Vorsitzender  

Günter Ahrens    1. Schriftführer                                                       

 

Kontakt

Fischereiverein Delmenhorst

Stedinger Landstr. 104

27751 Delmenhorst

Telefon: +49 (0)4221 / 452089 (Das Telefon ist nur in der Geschäftszeit besetzt) In dringenden Fällen bitte auf die Vorstandsseite gehen.

Fax:+49(0)4221 / 2835516

E-Mail: info@fischereiverein-delmenhorst.de

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Bürozeiten: jeden Dienstag von 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

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